In diesem Jahr haben wir zum ersten Mal die Möglichkeit,  zu den Maasai zu fahren!

Emmanuel Nduima Olotipo ist Maasai, konnte jedoch eine Schul- und Berufsausbildung machen und leitet nun ein Waisenhaus in Mbeya.

Mit ihm als Übersetzer möchten wir mit den Maasai verschiedener Bomas und Schulen in Kontakt kommen.

Unser großes Anliegen ist es, ihre Einstellung zur noch immer praktizierten Beschneidung von Mädchen zu verändern und ihnen neue Perspektiven für ihr Leben, z.B. durch Schulbildung, aufzuzeigen.

Wir benötigen noch weitere finanzielle Mittel, um diesen Teil des Einsatzes durchführen zu können und sind für jede Spende mit dem Verwendungszwecke "Maasai" sehr dankbar!

 

Bariki heisst Segen

2015

Als wir Bariki im August 2015 fanden, lebte er in einem stallähnlichen Verschlag. Die Mutter hatte mit dem jüngeren Kind die Familie verlassen. Sein Vater hatte ihn aus Hilflosigkeit eingesperrt, damit der durch eine Epilepsie behinderte Junge sich und andere nicht in Gefahr brachte.

2016

Es gelang uns, eines der wenigen Heime für Behinderte Kinder in Tansania ausfindig zu machen, und nachdem Bariki dort untersucht wurde, erhielten wir die gute Nachricht, dass er im Amani Center in Morogoro aufgenommen werden würde.

2017

Inzwischen hat sich Bariki dort gut eingelebt. Er schreit und weint nicht mehr und kaut auch nicht auf seiner Kleidung. Er lacht viel, ißt gerne und läuft herum. Er kann nicht besonders gut sprechen, aber wenn er singt, berührt er damit die Herzen aller, die ihm zuhören. Drei Mal im Jahr holt ihn sein Vater über die Ferien nach Hause. Auch die Mutter ist zurück gekommen. Barikis Vater ist in unserem Kleinprojekt-Programm und Barikis Name wird nun Wahrheit: Bariki heißt Segen!


Joshua geht jetzt zur Schule

Joshua, 6 Jahre, in einem Waisenhaus aufwachsen. Seit er ein Baby war, kümmerten sich die Krankenschwestern eines Säuglingsheimes  um ihn. Normalerweise werden die Kleinkinder mit 2 Jahren von irgendwelchen Verwandten abgeholt und dann zu Hause betreut. Aber Joshua hatte keinen Menschen. Also blieb der Junge in dem Heim, in der täglichen Gesellschaft von Babys.

Anfang 2017 kam er in die Vorschule. Zwei Mal geschah es auf dem Schulweg jedoch, dass unbekannte Männer versuchten, ihn zu entführen. Joshua konnte jedes Mal fliehen, die Polizei wurde eingeschaltet, die Männer wurden jedoch nicht gefunden. Joshua blieb also zu seiner eigene  Sicherheit wieder im Heim, in der täglichen Gesellschaft von Babys.

Mit Hilfe des Direktors der Canaan Primary School konnten wir Joshua in dem der Schule angegliederten Internat unterbringen. Von Anfang an hat er sich dort wohl gefühlt. Seine Jahresabschlussergebnisse sind zufriedenstellend, wenn man bedenkt, wie lückenhaft sein Schulbesuch war, unter welchem emotionalen Stress der kleine Junge stand und auch, dass in der neuen Schule nur englisch gesprochen wird. Aber Joshua hat es geschafft! Ab Januar 2018 wird er dort die erste Klasse besuchen! Die Ferien verbringt er bei einem mit Daraja la Mungu gut befreundeten Ehepaar. Sowohl die Schule als auch die Ferienunterkunft sind weit genug von dem Säuglingsheim entfernt, so dass die Männer, die den Jungen - aus welchen Gründen auch immer - entführen wollten, da nicht hinkommen. Wir sind sehr dankbar für die Möglichkeit, diesem Kind eine Zukunft und ein Zuhause geben zu können!!!

 

 

 

 

 

 

 

Daraja la Mungu

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