Unser Einsatz 2019 in Tansania war ein voller Erfolg!

Wir sind begeistert, wie verantwortungsbewusst die meisten Menschen mit der Unterstützung umgehen, die sie erhalten.

Unsere Schulkinder sind sehr fleissig und machen gute Fortschritte.

Auch die Kleinprojekte laufen sehr gut, und vielen Menschen ist es gelungen, ihren Lebensstandard anzuheben.

Es ist so berührend, diese Freude und Dankbarkeit zu erleben, wenn sie ein Projekt erhalten - und mit nur 15 Euro kann ein neues Projekt gefördert werden - für ein besseres Leben...

Loti Kalinga hat sein Projekt "Zwei Ziegen", das er vor 3 Jahren begann, inzwischen auf mehrere Bienenstöcke, 3 Fischteiche und Kühe ausgeweitet und kann problemlos das Schulgeld für seine Kinder zahlen. 

Wir bitten ihn jedes Jahr, für die neuen Projektteilnehmer einen kurzen Bericht zu geben, wie sein Leben sich verändert hat. Das motiviert die Menschen sehr, und Loti bietet jedem, der es möchte, seinen Rat und seine Hilfe an.

Auch "unseren" Schulen geht es sehr gut.

Sie stehen jetzt auf eigenen Beinen, haben Bibliotheken, Wasserversorgung, Klassenzimmer und Schlafräume -  und benötigen unsere Unterstützung nicht mehr.

Da wir uns ihnen aber durch die langen Jahre der Freundschaft verbunden fühlen, planen wir für die Zukunft, gemeinsam mit den Schulen besonders bedürftige Schüler zu unterstützen - um so auch bei den Schulleitern das Gefühl für die soziale Verantwortung zu stärken.

Wir sind sehr dankbar für all die wunderbaren Dinge, die 2018 bei den Maasai geschehen sind!

Gott hat unsere Wege und Beziehungen wirklich vorbereitet!

Die Maasai waren sehr offen für Gottes Wort und für alle Gespräche, insbesondere um die Thematik "Mädchenbeschneidung". Sie gaben zu, dass es für sie ein reines "Business" ist und nichts mehr mit der Tradition zu tun hat.

 

 

Nun, wir konnten ihnen den Start zu einem anderen "Business" ermöglichen. Alle 11 Frauengruppen, die bisher die Beschneidungen durchgeführt haben, stimmten zu, das in Zukunft nicht mehr zu tun und mit unserer finanziellen Unterstützung anderen Tätigkeiten nachzugehen. Eine Gruppe hat einen kleinen Laden aufgebaut, andere besticken Stoffe, die sie dann verkaufen. 

Wir erwarten gute Berichte, wenn wir im kommenden Jahr wieder hinfahren und segnen eine Genration von Mädchen, die ohne diese schrecklichen Verstümmelungen aufwachsen darf. Veränderung ist möglich - Gott sei Dank!

Bariki heisst Segen

2015

Als wir Bariki im August 2015 fanden, lebte er in einem stallähnlichen Verschlag. Die Mutter hatte mit dem jüngeren Kind die Familie verlassen. Sein Vater hatte ihn aus Hilflosigkeit eingesperrt, damit der durch eine Epilepsie behinderte Junge sich und andere nicht in Gefahr brachte.

2016

Es gelang uns, eines der wenigen Heime für Behinderte Kinder in Tansania ausfindig zu machen, und nachdem Bariki dort untersucht wurde, erhielten wir die gute Nachricht, dass er im Amani Center in Morogoro aufgenommen werden würde.

2017

Inzwischen hat sich Bariki dort gut eingelebt. Er schreit und weint nicht mehr und kaut auch nicht auf seiner Kleidung. Er lacht viel, ißt gerne und läuft herum. Er kann nicht besonders gut sprechen, aber wenn er singt, berührt er damit die Herzen aller, die ihm zuhören. Drei Mal im Jahr holt ihn sein Vater über die Ferien nach Hause. Auch die Mutter ist zurück gekommen. Barikis Vater ist in unserem Kleinprojekt-Programm und Barikis Name wird nun Wahrheit: Bariki heißt Segen!


Joshua geht jetzt zur Schule

Joshua, 8 Jahre, in einem Waisenhaus aufwachsen. Seit er ein Baby war, kümmerten sich die Krankenschwestern eines Säuglingsheimes  um ihn. Normalerweise werden die Kleinkinder mit 2 Jahren von irgendwelchen Verwandten abgeholt und dann zu Hause betreut. Aber Joshua hatte keinen Menschen. Also blieb der Junge in dem Heim, in der täglichen Gesellschaft von Babys.

Anfang 2017 kam er in die Vorschule. Zwei Mal geschah es auf dem Schulweg jedoch, dass unbekannte Männer versuchten, ihn zu entführen. Joshua konnte jedes Mal fliehen, die Polizei wurde eingeschaltet, die Männer wurden jedoch nicht gefunden. Joshua blieb also zu seiner eigene  Sicherheit wieder im Heim, in der täglichen Gesellschaft von Babys.

Mit Hilfe des Direktors der Canaan Primary School konnten wir Joshua in dem der Schule angegliederten Internat unterbringen. Von Anfang an hat er sich dort wohl gefühlt. Seine Jahresabschlussergebnisse sind zufriedenstellend, wenn man bedenkt, wie lückenhaft sein Schulbesuch war, unter welchem emotionalen Stress der kleine Junge stand und auch, dass in der neuen Schule nur englisch gesprochen wird. Aber Joshua hat es geschafft! Ab Januar 2018 wird er dort die erste Klasse besuchen! Die Ferien verbringt er bei einem mit Daraja la Mungu gut befreundeten Ehepaar. Sowohl die Schule als auch die Ferienunterkunft sind weit genug von dem Säuglingsheim entfernt, so dass die Männer, die den Jungen - aus welchen Gründen auch immer - entführen wollten, da nicht hinkommen. Wir sind sehr dankbar für die Möglichkeit, diesem Kind eine Zukunft und ein Zuhause geben zu können!!!

 

 

 

 

 

 

 

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